Panzer-Grenadier-Division "Kurmark" ![]() |
Der Aufstellungsbefehl für die
Aufstellung der Panzer-Grenadier-Division „Kurmark“ wurde am 31. Januar 1945
ausgegeben. Laut diesem Befehl gehörten zur Division:
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Panzer-Regiment „Kurmark“ (nur
Stab und 1. Abteilung),
Panzer-Grenadierregiment „Kurmark“
(zwei Bataillone und Regimentseinheiten),
Panzer-Artillerie-Regiment „Kurmark“
(nur Stab und 1. Abteilung),
Panzer-Jäger-Abteilung „Kurmark“
(nur eine Kompanie),
Panzer-Aufklärungs-Abteilung
„Kurmark“ (nur eine gemischte Schwadron),
Panzer-Pionier-Bataillon „Kurmark“
(zwei Kompanien, davon eine gepanzert),
1 Nachrichten-Kompanie,
1 Heeres-Flak-Batterie,
Versorgungseinheiten. |
Die Kampfgruppe Langkeit
entstand aus Reste der Panzer-Grenadier-Division „Kurmark“ und neu zugeführten
Mannschaft und materiell.
Das Panzergrenadierregiment
"Kurmark" entstand aus der Kampfgruppe Langkeit. Die Gliederung veränderte
sich nicht.
Das Panzerregiment "Kurmark"
entstand aus der Kampfgruppe Langkeit. Kommandeur war Major Hudel. Das Regiment bestand nur aus Regimentsstab und
I. Abteilung. Rückenrad in dem I. Abteilung wurde die Panzer-Jagd-Abteilung
1551 (nur eine Kompanie) unter Führung von Oberleutnant Wolf-Dieter Lützow. Er
wurde Abteilungskommandeur. Anfang Februar 1945 waren in die Panzerabteilung 51
nur zwei Kompanien Jagdpanzern 38 (t) ,,Hetzer“. Am 5. Februar erhielt sie die
Bezeichnung Panzerabteilung 51. Die 3. Jagd-Panzer-Kompanie und die 4. Panzer IV
Kompanie war zunächst nur geplant. Insgesamt wurden der Abteilung zunächst
28 Jagdpanzer 38 (t) „Hetzer“ zugeführt.
Am 2. Februar wurde die
Panzerabteilung I./26 („Brandenburg“) in II. Abteilung/Panzerregiment "Kurmark"
umbenannt und erhielt den Befehl, sich der Panzergrenadierdivision "Kurmark"
in Frankfurt/Oder anzuschließen. Die Abteilung verfügte über drei Kompanien
mit je 14 Panzer V und drei Befehlspanzer V beim Stab.
Das Panzerartillerieregiment
"Kurmark" entstand aus der „Kampfgruppe Langkeit“ und bestand aus
dem Regimentsstab und Teilen eines Nachrichtenzuges sowie der I. Abteilung unter
Hauptmann Buboltz mit zwei schweren Batterien (15 cm Feldhaubitzen) und einer
leichte Batterie (10,5 cm Feldhaubitzen). Kommandeur war Major Hammerich,
Adjudant war Oberleutnant Mahnke. Beim Einsatz am Reitweiner Brückenkopf wurde
die III. Abteilung/SS-Artillerie-LehrRegiment unterstellt. Die Abteilung
bestand aus drei Batterien mit leichten 10,5 cm Feldhaubitzen und verbleibt bis
Kriegsende beim Regiment.
Über
die Panzer-Jäger-Abteilung „Kurmark“ liegt nichts vor. Vermutlich handelte
es sich um die Panzer-Jagd-Abteilung 1551, aber dieser Abteilung wurde Rückenrad
in dem I. Abteilung, Panzer-Regiment "Kurmark".
Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung
wurde während des Einsatzes weiter verstärkt und bestand dann aus der
Stabskompanie (mit Panzerspähwagen), zwei SPW-Schwadronen und einer schweren
Schwadron. Abteilungskommandeur war Major Graf von Albedyll.
Das Pionierbataillon "Kurmark"
entstand Anfang Februar 1945 aus Teilen des Pionierbataillons 151 mit einer
Panzerpionierkompanie und einer Pionierkompanie (mot.).
Später wurde
Nachrichtenabteilung
151 (2 Kompanien)
eingegliedert.
Als Heeresflakbatterie wurde im April 1945 die 10. Batterie /SS-Artillerie-Lehr-Regiment, 1 Flakbatterie/mot.Z, eingegliedert.
Die
vom 2. Februar 1945 durch Kriegsschulen (KS) mit Fahnenjunker-Grenadier-Regimentern aufgestock bzw. eingegliederte Einheiten:
Grenadier-Regiment
1234 - (KS Potsdam - Reste im April 1945 an 309.Inf.Div. „Berlin“)
Grenadier-Regiment 1239 - (KS Wien-Neustadt - wurde später
zum Gren.Rgt.732 der 712.Inf.Div.)
Grenadier-Regiment 1241 - (KS Wetzlar - wurde später zum
Gren.Rgt.745 der 712.Inf.Div.)
Einsatz
Ab dem 3. Februar war die
Panzer-Grenadier-Division ,,Kurmark“ bei der Verteidigung von Dammstadt und
Frankfurt Oder im Abwehrkampfund Stellungskämpfe nördlich der Stadt im Einsatz,
später am russischen Brückenkopf um Reitwein Abschnitt Schönfließ nördlich
Rathstock, bis Ende Februar. Danach Verteidigung nördlich von Podelzig - südostwärts
Tucheband, Gegenstöße und Gegenangriffe bis 27. März 1945.
Am 27. März 1945 wird die
Panzergrenadierdivison "Kurmark" herausgelöst und in den
Falkenhagener Forst verlegt. Hier erfolgt eine Auffüllung und Umgliederung in
eine Kampfgruppe/Panzerdivision (Gliederung 1945).
Als 2. Infanterieregiment wird
hier Anfang April 1945 das Grenadierregiment 1235 (Fahnenjunkerschule I Dresden)
als Panzerfüsilierregiment "Kurmark" eingegliedert. Da das Regiment
aber nicht als Panzer-Grenadier-Regiment bezeichnet wurde, ist anzunehmen, daß
es die Gliederung eines Fahnenjunker-Regimentes beibehalten hat. Die Gliederung
dieser, aus 25 % Fahnenjunker, 25 % Heerespersonal und 50 % Volkssturm,
aufgestellten Grenadierregimenter lautete: Regimentsstab, 13. schwere Kompanie
mit schweren Granatwerfern und Infanteriegeschützen, 14. Panzerzerstöre-Kompanie
mit Panzerbüchesen, und 2 Grenadierbataillone mit je drei Grenadier-Kompanien
und 1 schweren Kompanie mit schweren Maschinengewehren, mittleren Granatwerfern
und leichten Infanteriegeschützen.
Ob wie bereits erwähnt, die
Gliederung Kampfgruppe Panzerdivision 45 durchgeführt Wurde oder nur als Anhalt
diente, ist nicht genau belegt. Wahrscheinlich scheint die Gliederung aber nur
als Anhalt gedient zu haben.
Die Auffüllung der Einheiten
der Panzergrenadierdivision "Kurmark" erfolgte auch durch Personal der
Alarmbrigade „Großdeutschland“, welche bis zu diesem Zeitpunkt beim XXXX.
Panzerkorps, Panzerarmeeoberkommando 4, im Raum Forst - Neiße im Einsatz war.
Die im Falkenhagener Forst liegende Panzergrenadierdivision "Kurmark" , im Abschnitt des Generalkommandos XI.SS-Panzerkorps, zählte zur Armeereserve der 9. Armee und war dem Armeeoberkommando 9 direkt unterstellt.
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Stand 7.
April 1945
c)
Zusammen
Kilde: Oberkommando der
Heeresgruppe Weichsel O.Qu.N(Pz) Br.B.Nr.
70/45
gKdos
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Kampfstärke
der Panzergrenadierdivision "Kurmark" |
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12.
April 1945 |
4.350 Mann |
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Am 15. April 1945 wird die
Panzer-Grenadier-Division "Kurmark" dem Generalkommando XI. SS-Panzerkorps
unterstellt. In der Nacht vom 15. - 16. April ergeht für die gesamte Division
das Stichwort ,,Herrenpartie". Die Panzer-Grenadier-Division verläßt ihre Bereitstellung im Falkenhagener Forst und schiebt sich von Westen
her näher an die Höhenstufe heran, um sofort und an jeder Stelle zum
Gegenangriff - vor allem mit gepanzerten Kräften - verfügbar zu sein.
Das Panzer-Füsilier-Regiment
"Kurmark" wird in den
Abschnitt der 169. Infanteriedivision verlegt und kommt auf den Steilhängen im
Raum Libbenichen - Carzig zum Einsatz.
Die Feuerstellungen des
Panzer-Artillerie-Regimentes "Kurmark" lagen im Raum Neu Mahlisch-Lietzen.

In dem Rückzugskämpfe gingen Reste der Division zurück über Fürstenwalde und wurde mit 9. Armee in den Raum - Bad Sarow, Wendisch Rietz, Märkisch Buchholz und Halbe eingekesselt. Der General Langkeit wurde von dem Armeeoberbefehlshaber, General der Infanterie Theodor Busse, beauftragt um den Durchbruch von Halbe zu führen. Unter Kommando von Generalmajor Langkeit haben Reste der Panzer-Grenadier-Division ”Kurmark” und der schweren SS-Panzer-Abteilung 502 am 28. – 29. April unter erhebliche Verluste der sowjetische Ring um Halbe durchgebrochen. Danach existierte die Panzer-Grenadier-Division ”Kurmark” als geschlossene Formation nicht mehr. Restgruppen habe sich mit viele anderen versprengten und zivile Flüchtlinge nach westen durchgesetzt für zwischen Belitz und Treuenbrietzen auf Truppen der General Wencks 12. Armee zu treffen. Generalmajor Willy Langkeit und seiner Soldaten übergab sich am 7. Maj bei Ferchland zu den Amerikanern.
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Es
ist von großer Bedeutung für unsere Forschung mehr über die Soldaten,
Offiziere und ihre Geschichte in der Panzer-Grenadier-Division „Kurmark“ zu
wissen.
Bitte
helfen Sie uns. Schreiben Sie an Ove
Kronborg
Quelle:
Major i. G. Helmuth Spaeter, Ia (Operationsoffizier) in
der Kampfgruppe Langkeit
Gespräche mit ehem. Soldaten, Zivile Zeitzeugen, Tagebücher, Briefe, umfangsreiche Studien in Archiven und in der Literatur.